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Hannes Katzenbeisser feiert “25 Jahre Meisterprüfung”!

Kinder, wie die Zeit vergeht. Das Zeitalter des Satellitenfernsehens war gerade angebrochen und es lief noch alles analog. Nach mit Auszeichnung abgeschlossener Gesellenprüfung, drückte Hannes Katzenbeisser ein weiteres Jahr die Schulbank, um die Meisterprüfung abzulegen. Als einer der jüngsten Radio- und Videoelektroniker-Meister Österreichs, sollte er die folgenden zehn Jahre auf den Dächern in und rund um Wien verbringen.

 

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Als einziger Österreicher beim Ariane-Start in Französisch-Guyana dabei

Der Zufall wollte es so und ein wenig Glück war sicher auch dabei. Die SES plante gerade den Start einer weiteren Ariana-Trägerrakete vom europäischen Weltraumbahnhof im südamerikanischen Kourou, als der Satellitenbetreiber ASTRA in einem Gewinnspiel VIP-Tickets zum bevorstehenden Start verloste. Dann folgte ein Anruf aus Deutschland mit einer persönlichen Einladung zur Internationalen Funkausstellung in Berlin. Und auf der IFA-Showbühne dann die Überraschung: Als einziger Österreicher wurde Hannes Katzenbeisser eingeladen, die Reise nach Südamerika von Paris aus anzutreten.

 

 

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Mission Control

Der europäische Weltraumbahnhof in Kourou, git als einer der am günstigsten gelegenen Raketen-Startplätze der Welt. Es ist nur 580,2 km vom Äquator entfernt. Dadurch verleiht die Erdrotation einer dort startenden Rakete einen horizontalen Geschwindigkeitsbeitrag von 461 m/s in Richtung Osten. Ein weiterer Vorteil des Standorts besteht darin, dass die Startrichtung zum Erreichen der wichtigsten von den Trägerraketen angeflogenen Umlaufbahnen für geostationäre Satelliten, über den Antlantik führt und so beim Raketenstart keine Menschen gefährdet werden. Außerdem besteht an der Küste Französisch-Gyanas nur eine geringe Gefahr von Erdbeben oder Tropenstürmen. Betritt man die einige Kilometer von der Startrampe entfernte Mission Control, erkennt man, was europäische Ingenieurskunst hier aufgeboten hat. Jahrelange Planungen fließen hier zusammen, um ein millionenschweres Projekt zu finalisieren.

 

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Die Ariane 5 Trägerrakete

Getrieben von zwei Feststoff-Boostern, die jeweils aus drei Segmenten bestehen, etwa 30 m lang sind und einen Durchmesser von 3 Metern haben. Jeder Booster enthält 238 Tonnen (!) Festtreibstoff. Dass so eine Raktete nach der Zündung einen ziemlichen Wirbel macht, ist zwar zu erahnen, allerdings stockt jedem der Atem, wenn es beim Start mitten in der Nacht taghell wird und der Boden unter den Beinen zu vibrieren beginnt. Ein einzigartiges Erlebnis. Ihr Schub steigt mit dem Abbrennen von innen nach außen langsam an, da die Abbrandfläche sich mit der Zeit vergrößert. Die Booster haben dabei ein vorgegebenes, sich laufend veränderndes Schubprofil mit durchschnittlich 4400 kN Schub, das auf maximal 6650 kN steigt. Die Brennzeit beträgt 130 Sekunden, danach werden sie abgeworfen und die Hauptstufe zündet. Es beginnen spannende Stunden, bis die auszusetzenden Satelliten ihre Sonnensegel entfalten und erste Kontrolldaten senden. Der Moment, wo selbst die Projektverantwortlichen, Promis und anwesende Politiker ihre Zurückkahltung verlieren und samt Anzug und Krawatte in den Hotel-Pool springen. Das Millionen-Projekt ist geglückt, jetzt wird gefeiert.

 

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Fernsehen über Satellit bleibt die erste Wahl

Nach wie vor ist Fernsehen via Satellit die Nummer 1. Die Reichweite des führenden TV-Verbreitungsweges stieg im vergangenen Jahr alleine in Deutschland um rund 130.000 Haushalte auf 17,72 Millionen. Kabelfernsehen verlor dagegen 180.000 Haushalte und rutschte auf 16,39 Millionen Haushalte ab. Streaming wie beispielsweise Netflix, verzeichnete mit einem Plus von 300.000 auf 2,64 Millionen Haushalte den stärksten Anstieg.

 

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Hochauflösendes Fernsehen immer selbstverständlicher

Der Trend Richtung hochauflösendes Fernsehen ist ungebrochen. Die Zahl der HD-Haushalte beispielsweise in Deutschland, stieg innerhalb eines Jahres von 22,54 auf 27,48 Millionen Haushalte. Damit schauten bereits 71 Prozent aller Haushalte Fernsehen in HD. Mit 12,66 Millionen erreichten Haushalten ist Satellit der mit Abstand führende HD-Verbreitungsweg. Kabel (10,86 Mio.) und IPTV (2,52 Mio.) folgen auf den Plätzen zwei und drei. 

 

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UHD mit vierfach höherer Auflösung

Auf dem Vormarsch ist Ultra HD (UHD), das mit einer vierfach höheren Auflösung als HD neue Maßstäbe in Sachen Bildqualität setzt. Was in Österreich bereits zum Standard wurde, zeigt auch bei den aktuell für Deutschland veröffentlichten Zahlen Wirkung. Zwei von drei Haushalte in Deutschland (63 Prozent) kennen inzwischen den neuen TV-Standard. Auch die Absatzzahlen der gfu bestätigen den TV-Empfangstrend Nummer 1. 2017 wurden 2,7 Millionen UHD-Geräte verkauft, ein Jahr zuvor waren es weniger als zwei Millionen. Der Anteil von UHD am gesamten Umsatz mit TV-Geräten lag 2017 bei 63 Prozent. Laut der Deutschen TV Plattform sind bis Ende 2017 knapp sechs Millionen UHD-Geräte in Deutschland verkauft worden. Über Satellit gibt es inzwischen sechs lineare deutschsprachige UHD-TV-Programme, mehr als bei jedem anderen Verbreitungsweg. 

 

 

 

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